Der Kaffee
 
 
   Das verwegene Quartett wurde im März 2002 gegründet. Seitdem gab es Konzerte in Theatern, auf Sommer- und Winterfesten, in Zirkussen, Schulen, Firmen, Kirchen, Hotels, Universitäten, Buchläden, Stiftungen, Restaurants, auf Geburtstagen, in Shopping-Centern, auf der Straße, in Radio und Fernsehen.
   Seit langem beschäftigt sich sie Gruppe eingehend mit der Herstellung von Musikinstrumenten, der Verwendung von Alltagsgegenständen im Zusammenspiel mit Geige, Mandoline, Flöte, Gitarre, Trommeln und Perkussion und ebenso mit der Interpretation klassischer Komponisten wie A. Vivaldi und M. Ravel. Sie verfügt über zwei Shows für das verehrte Publikum, „Calangotango“ und „Kaffee für Antonio Francisco“, mit denen sie bereits in diverse Bundesstaaten und Städte Brasiliens eingefallen ist.
   Von unterschiedlichen Musikrichtungen herkommend, schufen die Komponisten Roderick Fonseca (Geige) und Mazinho Viana (Gitarre) die Struktur der Musikstücke, die sich mit den perkussiven Arrangements von Sami Tarik und Kleber Moreira verband. Das Ungewöhnliche war stets ein Charakterzug der Gruppe, szenische Aktionen mischten sich mit dem Spiel der Instrumente.
   Auf den ersten Blick, der Klangfarbe der verschiedenen selbst hergestellten und verwendeten Instrumente geschuldet, könnte beim Zuhörer irrtümlicherweise der Eindruck entstehen, es handelte sich um Musik oraler Tradition. Obwohl sie deutliche Elemente aus dem Nordosten Brasiliens zeigt, kann man die Gruppe nicht zu denen rechnen, die den Zweck ihrer musikalischen Produktion in der Pflege und Reinterpretation von Volksmusik sehen.
   „Kaffee des Windes“ macht keine Musik spezieller Nationalität, versteht sich eher als musikalisches Teleskop, das keine Grenzen mag. Offen für gegenwärtige Einflüsse, absorbiert das Quartett ebenso Formen der Volksmusik und versäumt es nicht, verschiedenste Aktualitäten und Klänge zu erhaschen und sich einzuverleiben.
Ein Zuschauer drückte es beim Verlassen des Konzerts zutreffend einmal so aus: „ich glaube wirklich, was die machen, das ist die gute atypische Musik.“

Festivals und Kulturprojekte:

Nationales Kunstfestival FENART/PB – 2003
Musikfestival Cosern Natal Natal/RN – 2003 und 2006
Projekt „Sechseinhalb“/Natal/RN – 2004 und 2005
Projekt Instrumentalmusik „Nação Potiguar“ Natal/RN – 2003
Projekt „Sommer“ FUNJOPE João Pessoa/PB – 2003
Festival von Garanhuns (veranstaltet von SESC/PE) - 2006
Projekt “Quartinha Musical Petrobrás” Mossoró/RN, Icapuí/Ceará 2003 und 2006

 
 
 
CALANGOTANGO
 

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AGENDA
 

- 04.07.08
Annual University Meeting of the University Ulm.
Contact michael.georgieff@uni-ulm.de Tel 0731 500-60000/60001


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Übersetzung: Wilfried Krien